Heidi Vollprecht ist Diplom-Kulturpädagogin und arbeitet als selbständige Unternehmerin in diversen schulischen und außerschulischen Zusammenhängen für ihr eigenes Label mIsChEn-Kulturarbeit, das seinen Sitz in Osnabrück hat. Sie hat sich im Bereich der Theater- und Videopädagogik spezialisiert und ist Herz und Verstand der Lehrer*innenfortbildung für Darstellendes Spiel HAUPTROLLE SCHÜLER*IN in Göttingen. Sie entwickelt mit und für Schulen, Klassen und AGs Theater- und Videoprojekte und berät Aufführungsprojekte. 2007 Abschluss der 2-jährigen Fortbildung für Darstellendes Spiel im Unterricht am Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung, Hamburg. Heidi Vollprecht initiiert und leitet Theater- und Videoprojekte im Rahmen von Bürger*innenbühnen, Kinder- und Jugendtheatergruppen und Theater- gruppen mit Menschen mit Behinderung (HPH Bersenbrück DIE GLÜCKSRITTER). Dies macht sie seit vielen Jahren zudem als Regisseurin in der und für die Theaterwerkstatt Quakenbrück, sowie für die theaterpädagogische werkstatt Osnabrück (tpw).

Als Darstellerin trifft man sie bereits seit 2005 in der Figur der musikinteressierten, aber nicht gerade intelligenten "Frau Antonia MUSE", die sowohl die Zwergen-Abos der NDR Radiophilharmonie Hannover,wie auch die HaSy-Konzerte der Symphoniker Hamburg „aufmischt".

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Katrin Schultheis-Joos wurde in Berlin geboren und spielt seit dem 4. Schuljahr Theater.

 

Als Schülerin ist sie in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften, später in studentischen und freien Gruppen aktiv. Dabei wird die Peer Gynt Produktion der Theaterwerkstatt Spandau zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Als Studentin nimmt sie Komparsen- und Statistenrollen an. Parallel zum Referendariat besucht sie die Schauspielschule und absolviert zusätzliche Pantomime- und Maskenbildnerkurse sowie Zusatzkurse der Stanislawski und Lee Strasberg Schauspielmethode.

 

Nach der Lehramtsausbildung geht sie nach Hamburg, wo sie 2004/05 auch ihre DS-Ausbildung am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung absolviert. Seit 2009 arbeitet sie als Lehrerin an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen, wo sie 2012 im Rahmen der Schülerlesetage mit einer 5. Klasse ein Musical am DT inszeniert. Seit 2014 bietet sie das Fach Darstellendes Spiel als mündliches Prüfungsfach im Abitur an und spielt selbst in unterschiedlichen Projekten mit.

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Manuela Hörr, Jahrgang 1966, ist Diplom-Kulturpädagogin und seit 1996 Chefin des Freien Hildesheimer Theaters R.A.M. (rapid arts movement), Hildesheim.

Sie arbeitet als Darstellerin, Musikerin und Regisseurin. Seit 20 Jahren leitet sie darüber hinaus als Theater- und Musikpädagogin Workshops, Seminare, Chöre und Aufführungsprojekte. Manuela Hörr hat eine Intensivausbildung "voice, movement and acting" beim Roy Hart Theatre in Malerargues (Südfrankreich) absolviert. Seit dem Sommersemester 2008 ist sie Lehrbeauftragte für "Präsentation und Ausdruck" an der HAWK Hildesheim. Sie war von Beginn an Dozentin für Lehrerfortbildungen im Darstellenden Spiel am DT Göttingen. Als siese arbeitet sie auch für die Theaterpädagogische Werkstatt in Hildesheim.

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Nina de la Chevallerie, Jahrgang 1972, ist Regisseurin und Theaterpädagogin und Mitbegründerin des boat people projekt, Göttingen. Mit ihren soziokulturellen Projekten erhielt sie Einladungen u. a. zur documenta XII / Salon des Refusés. Sie inszeniert für und mit Unternehmen (dm-drogeriemarkt, BUDNI / Hamburg) und ist Mit-Initiatorin und Regisseurin von DIE JUNGEN KLASSIKER in Weimar. Als Dozentin für Literatur und Theaterpraxis lehrt sie an der Fachhochschule Ottersberg für Theater im Sozialen. Workshops und Seminare gibt sie u.a. Akademien sowie in universitären und psychatrischen Einrichtungen.

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Nicola Bongard, geboren 1965 in Hamburg, aufgewachsen in New York, Palo Alto/Kalifornien, Hamburg, Overath/Oberbergisches Land und in Bensberg/Bergisch-Gladbach (Abitur) ist Dipom-Kulturpädagogin. Nach dem Studium in Hildesheim verschiedenen Anstellungen und Beschäftigungen (Kulturamt, geschichtliches Museum, Film- und Video-Kooperative, Künstler*innengruppe cultura aus Hildesheim. Seit 2001 freie Dramaturgin, Autorin und mitunter auch Regisseurin. Zwischen 2007 und 2014 war Nicola Bongard leitende Dramaturgin des jungen schauspiels am Deutschen Theater in Göttingen, für das sie 7 Romane dramatisierte und mit zur Uraufführung brachte. Sie entwickelte für das Deutsche Theater zudem die Lehrerfortbildung für Darstellendes Spiel HAUPTSACHE SCHÜLER*IN. Nach einem Intendantenwechsel 2015, bei der das gesamte künstlerische Team gehen musste, arbeitet Nicola wieder als selbständige Kulturschaffende für ihr eigenes Label pepperworth-produktionen. Für die Kindertheatergruppe der Theaterwerkstatt Quakenbrück hat Nicola zuletzt die Stücke SUPERSTÜCK und WIR KINDER AUS QUAKENBRÜCK UND UNSERE BÜCHER geschrieben. Das von ihr dramatisierte Bilderbuch wurde in ihrer Regie mit dem Theater MATZ für Kinder in Hildesheim uraufgeführt und von der Hildesheimer Bürgerstiftung prämiert. Ihr Stück ZWEIKUMMERNULL hatte am 27. Mai 2017 Uraufführung im Kindertheaterhaus Hannover. 

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Luise Rist, geboren 1970, hat bereits während des Literatur-Studiums, in Heidelberg und Berlin, mit dem Schreiben und Inszenieren von Theaterstücken begonnen und eine freie Theatergruppe gegründet. Danach war sie acht Jahre lang am Deutschen Theater Göttingen als Dramaturgin und Autorin, bevor sie das Freie Theater boat people projekt mitbegründete, das seit 2009 Stücke zum Thema Flucht und Migration aufführt. Luise Rist leitet die Jugendgruppe MAHALA INTERNATIONAL an den Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen und das junge boat people projekt. Sie gibt Theater-Workshops u.a. im Grenzdurchgangslager Friedland, für das International Study Camp, am Hainberg-Gymnasium Göttingen (Unesco-Projekttage), an der Evangelischen Akademie Loccum. Im Januar 2018 erscheint ihr zweiter Roman MORGENLAND bei cbt randomhouse.

Sonja Elena Schroeder, geboren 1978 in Heidelberg, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Bern. Von 2003 bis 2009 war sie festes Ensemblemitglied am Jungen Theater Göttingen. Seit 2010 arbeitet sie freiberuflich. Als Ausstatterin, Regisseurin und Schauspielerin ist sie sowohl in der freien Theaterszene, als auch an festen Häusern tätig.

Bei boat people projekt ist sie seit 2011 in unterschiedlichen Funktionen (Ausstattung, Schauspiel Regie, Video) tätig. Außerdem ist sie ein fester Bestandteil des jungen boat people projekts.

Als Kostüm- und Bühnenbildnerin hat sie u.a. für Andreas Döring, boat people projekt, die Gruppe KIDNAP SOMEONE AND MAKE HIM HAPPY um Eva-Maria Baumeister, das Jungen Theater Göttingen, die Internationalen Händelfestspiele und das Schlosstheater Celle in den letzten Jahren Ausstattungen gemacht.

„Ein SCHAF FÜRS LEBEN“ und „FROSCHKÖNIG“ waren 2015 Regiearbeiten am Schlosstheater Celle. Mit Thomas Kirchberg dreht sie medienpädagogische Filme mit und für Jugendliche. 2016 gründete sie mit Thomas Kirchberg das Label „Bildwerfer“ innerhalb dessen interdisziplinäre crossmediale Kulturprojekte entstehen.

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Reimar de la Chevallerie arbeitet freiberuflich als Fotograf, Musiker, Videokünstler und Regisseur produziert schon seit Gründung des Labels für und mit dem boat people projekt.

Reimar de la Chevallerie war Leiter der Ton- und Videoabteilung am Deutschen Theater in Göttingen (2003-2011). In dieser Zeit produzierte er Videoinstallationen für zahlreiche Schauspiel-produktionen. Schon während seiner Zeit als Leiter der Tonabteilung für die Sparte Schauspiel am Staatstheater Darmstadt (1995-2003) schrieb er Musiken für dortige Schauspielproduktionen. Beim boat people projekt entwickelt er seit Beginn Videoarbeiten. Mit Franziska Aeschlimann performte er mit alten Menschen in der Seniorenresidenz Pro Seniore in Göttingen im April 2013. Filmprojekte mit jugendlichen Straftätern aus dem offenen Vollzug der JVA Rosdorf / Göttingen und später mit Heimatvertriebenen und Flüchtlingen in Bad Gandersheim folgten.

Unter seiner Regie und in Zusammenarbeit mit Christopher Weiß von den AZUBIS in Hamburg entstand 2013 TOXI-MAN, ein Stück mit einem ehemaligen Suchtkranken, 2014 STEH DEINEN MANN ein Monolog über Homophobie im Fußball. 2015 entstand gemeinsam ONLINE, ein Stück über einen Jugendlichen, der in seinem Smartphone verschwindet, uraufgeführt in einem privaten Jugendzimmer. Zur Zeit in Vorbereitung ist ein Jugendtheaterstück über die Progaganda des IS und die Wirkung auf Jugendliche. BURN MOTHERFUCKER BURN wurde im Herbst 2016 uraufgeführt, im IWF in Göttingen. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Franziska Aeschlimann, Jahrgang 1961, ist gelernte Schaupielerin.

Im boat people projekt arbeitet sie auch als Regisseurin und Workshopleiterin.

Außerdem ist sie freiberuflich als Systemische Coach (SG) und Trainerin tätig. Sie bietet Trainings für Kommunikation, Präsentation und „Impro for Teams“ im Business-Kontext an. Als Dozentin leitete sie Seminare und Workshops in den Bereichen Körper-Stimme-Sprache und biografisches Theater. Nach ihrer Tanzausbildung an der Tanzakademie Harald Kreutzberg in Bern und an der Theaterschool/Opleiding Moderne Dans in Amsterdam studierte sie Schauspiel an der Hochschule der Künste in Bern. Es folgten Engagements in Salzburg, Altenburg, Gera und Göttingen. Sie gastierte u.a. in Basel, Bern, Hildesheim, an den Salzburger Fest-spielen. 1999 war sie Gaststudentin an der GITIS- Akademie für Theaterkunst in Moskau.

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Jan Exner

geboren 1964 in Kassel, studiert Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Musik an der Universität Hildesheim. Von 2009 bis 2014 ist er festes Ensemblemitglied des jungen Schauspiels am Deutschen Theater Göttingen. Zuvor wirkt er als Musiker, Schauspieler und Hörspielproduzent bei verschiedenen freien Theatergruppen, u.a. Theater M21, BOXENTEAM; CULTURA und dem Theater »fensterzurstadt«, mit. Mit Nicola Bongard gründet er die Hörspiel-Gruppe »pepperworth produktionen«. Zwei Mal hat Jan Exner den internationalen Hörspielwettbewerb der Leipziger Buchmesse gewonnen. Am Deutschen Theater Göttingen wirkt er als Musiker und Schauspieler zuletzt u.a. bei »Die Orestie«, »Jedermann«, »Mein Innerer Elvis (UA)« und »Die Wahrheit über Frankie« mit.

An der Burghofbühen Dinslaken ist er als Musiker in "Casanova" und "Die Vermessung der Welt" auf der Bühne zu sehen und zu hören.